Was ist ein Bodenpranger?
Fixierung in gespreizter Haltung am Boden – Bauart, Einsatz und worauf es bei der Sicherheit ankommt.
Ein Bodenpranger ist eine Fixiervorrichtung für Bondage, mit der Hand- und Fußgelenke einer Person in gespreizter Haltung am Boden fixiert werden. Anders als beim stehenden Andreaskreuz liegt oder kniet die fixierte Person dabei flach, was ein anderes Gefühl von Ausgeliefertsein erzeugt.
Bauart und Material
Bodenpranger bestehen meist aus einem stabilen Rahmen aus Metall oder Holz mit gepolsterten Manschetten an den vier Eckpunkten. Im Vergleich zu größeren Fixiermöbeln wie dem Andreaskreuz sind viele Modelle kompakter und lassen sich platzsparend verstauen.
Sicherheit
Die gespreizte, flache Haltung kann bei längerem Verharren auf Gelenke und Kreislauf gehen, deshalb sollte die Zeit in der Fixierung begrenzt und regelmäßig nach dem Befinden gefragt werden. Eine Unterlage oder Polsterung unter Rücken und Gelenken macht die Position deutlich angenehmer. Nach dem Lösen der Fesseln hilft sanftes Aftercare, um Kreislauf und Körpergefühl wieder zu stabilisieren.
Weil sich die fixierte Person aus der gespreizten Haltung heraus nicht selbst entlasten kann, gehören Vorerkrankungen an Gelenken oder Kreislauf vorher zur Sprache, nicht erst, wenn sie in der Fixierung spürbar werden. Ein vereinbartes Safeword gilt selbstverständlich auch hier.
Für Einsteiger
Wer den Bodenpranger zum ersten Mal ausprobiert, sollte mit kurzer Fixierungsdauer und lockerer Spreizung beginnen, bevor Zeit oder Intensität gesteigert werden. Eine bequeme Unterlage macht gerade den Einstieg deutlich angenehmer.