Was ist ein Hogtie?
Handgelenke an Knöcheln – eine klassische Bondage-Position mit eigenen Risiken.
Ein Hogtie ist eine Bondage-Position, bei der Handgelenke und Knöchel hinter dem Rücken miteinander verbunden werden, meist in Bauchlage. Sie gehört zu den bekanntesten und optisch eindrucksvollsten Fesselpositionen, verlangt aber besondere Vorsicht.
Sicherheit
In Bauchlage kann das eigene Körpergewicht die Atmung einschränken, besonders wenn Kissen oder Polster unter dem Oberkörper fehlen – diese Gefahr wird als Lagerungsasphyxie bezeichnet und ist derselbe Mechanismus, der auch bei anderer intensiver Fixierung eine Rolle spielt. Ein Hogtie sollte deshalb nie mit einem Gag oder anderer Form von Atemkontrolle kombiniert werden, und die fixierte Person darf nie unbeaufsichtigt bleiben.
Da sich die fixierte Person in dieser Position nicht selbst umlagern kann, sollten Vorerkrankungen wie Schulter-, Rücken- oder Atemprobleme unbedingt vorher zur Sprache kommen – in der Fixierung selbst lässt sich darauf kaum noch reagieren.
Zeit begrenzen
Kurze Einheiten von wenigen Minuten sind sicherer als lange Sessions in dieser Position. Regelmäßiges Nachfragen und Beobachten der Atmung gehören unbedingt dazu.