Was ist Queening (Facesitting)?
Körperliche Nähe als Machtgefälle – und warum hier besonders auf Signale geachtet werden muss.
Queening oder Facesitting ist eine Praktik, bei der sich die dominante Person auf das Gesicht des Gegenübers setzt. Sie verbindet körperliche Nähe mit einem deutlichen Machtgefälle und wird häufig als Teil einer Femdom-Dynamik gelebt, ist aber nicht auf ein bestimmtes Geschlecht beschränkt.
Sicherheit: Atmung und Signale
Da Mund und Nase bedeckt sein können, muss die Atmung jederzeit gewährleistet bleiben – Gewicht sollte kontrolliert verteilt, nicht vollständig abgelegt werden. Weil Sprechen während der Praktik kaum möglich ist, braucht es zwingend ein nonverbales Signal, etwa zweimaliges Klopfen auf Bein oder Unterlage, um sofort zu stoppen.
Für Einsteiger
Am Anfang hilft eine aufrechtere Position mit mehr Gewicht auf den eigenen Knien statt vollem Gewicht auf dem Gesicht. Kurze Einheiten mit häufigem Nachfragen, wie es sich anfühlt, sind besser als lange Sessions ohne Zwischenstopp.