BDSM-Limits-Checkliste
Wünsche, Grenzen und Neugier gemeinsam besprechen – mit über 170 einzelnen Punkten zum Ausfüllen als Ja, Nein oder Vielleicht.
Vor einer gemeinsamen Session hilft es, genau zu wissen, was jede Person möchte, was sie neugierig macht und wo ihre Grenzen liegen. Unsere BDSM-Limits-Checkliste (Yes/No/Maybe-Liste) bietet dafür eine strukturierte Grundlage – mit über 170 einzeln bewertbaren Punkten aus 18 Themenbereichen.
Die Liste ist kein Unterhaltungsformular, sondern ein Werkzeug: Sie hilft, eigene Wünsche zu sortieren, Missverständnisse zu vermeiden und ein gutes Gespräch vorzubereiten – sei es für einen Aufenthalt bei uns oder ganz unabhängig davon.
Interaktiv ausfüllen
Direkt im Browser ausfüllen, als PDF speichern oder ausdrucken – der Fortschritt wird automatisch lokal auf eurem Gerät gespeichert.
Checkliste öffnenZum Datenschutz: Alle Eingaben bleiben ausschließlich auf eurem Gerät gespeichert und werden nicht an SMallVacation übertragen. Es gibt keine Benutzerkonten, keine Datenbank und kein Tracking der Inhalte.
18 Themenbereiche
Von Kommunikation und Bondage über Rollenspiel und Orgasmuskontrolle bis zu klar gekennzeichneten Hochrisikobereichen wie Atemkontrolle – jeder Punkt wird einzeln bewertet, keine Sammelbegriffe. Kategorien lassen sich auf- und zuklappen, ein Fortschrittsbalken zeigt, wie viele Punkte bereits beantwortet sind.
- Kommunikation & Konsens, Bondage & Fesselung, Sinnesentzug
- Körperpositionen, Impact Play, Druck- & Schmerzreize, Temperatur & Wachs
- Rollenspiel & D/s, Service Play, Kleidung & Dresscode, Petplay
- Orgasmuskontrolle, verbale Elemente, Intimität im Rahmen der Session
- Körperflüssigkeiten, medizinisches Rollenspiel, Elektroplay
- Atemkontrolle & Hochrisikobereiche – deutlich gekennzeichnet, mit Sicherheitshinweisen
So verwendet ihr die Checkliste
- Jede Person füllt die Liste zunächst am besten allein aus – ohne gegenseitige Beeinflussung.
- Anschließend vergleicht ihr die Ergebnisse gemeinsam, Punkt für Punkt.
- Bei „Vielleicht“ lohnt sich ein offenes Gespräch – dafür gibt es das Notizfeld.
- Grenzen dürfen sich ändern. Eine spätere Überarbeitung ist jederzeit sinnvoll.
- Die ausgefüllte Liste ersetzt keine laufende Kommunikation während der Session.
Mehr zu den Grundlagen findet ihr in unserem Beitrag zur Kommunikation im BDSM, im Glossar zu Hard Limits und Soft Limits sowie zu RACK und SSC. Wer zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung für die Session sucht, wird ebenfalls bei uns fündig. Der Neigungskompass hilft zusätzlich, die eigenen Neigungen einzuordnen.
Häufige Fragen
Was ist eine BDSM-Limits-Checkliste?
Eine Limits-Checkliste, oft auch Yes/No/Maybe-Liste genannt, ist eine strukturierte Übersicht von Praktiken, die einzeln mit Ja, Nein oder Vielleicht bewertet werden. Sie hilft dabei, Wünsche, Grenzen und Neugier vor einer gemeinsamen Session sichtbar zu machen.
Was bedeutet Yes/No/Maybe?
Ja steht für Interesse, Nein für eine klare Grenze und Vielleicht für Neugier mit offenem Ausgang – ein Punkt, über den es sich lohnt, gemeinsam zu sprechen.
Warum sollte jede Person die Liste zunächst allein ausfüllen?
So entstehen ehrliche, unbeeinflusste Antworten. Erst im Vergleich zeigt sich, wo Interessen übereinstimmen und worüber noch gesprochen werden sollte.
Was bedeutet „Vielleicht“ genau?
„Vielleicht“ ist keine Zusage, sondern eine Einladung zum Gespräch. Es kann Neugier, Unsicherheit oder den Wunsch nach mehr Informationen ausdrücken, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
Warum sind Grenzen wichtig?
Klar kommunizierte Grenzen sind die Grundlage für Vertrauen und einvernehmliches Handeln. Sie schützen beide Seiten und schaffen den Raum, in dem sich Neugier überhaupt sicher entfalten kann.
Können sich Grenzen verändern?
Ja, jederzeit. Was heute ein klares Nein ist, kann später ein Vielleicht oder Ja werden – und umgekehrt. Deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die eigene Liste.
Warum ersetzt die Liste keine laufende Kommunikation?
Eine ausgefüllte Checkliste ist eine Momentaufnahme und Gesprächsgrundlage, kein Freibrief. Während der Session bleiben Safeword, Ampelsystem und gegenseitige Aufmerksamkeit unverzichtbar – Konsens kann jederzeit widerrufen werden.
Wie funktioniert die PDF-Version?
Im interaktiven Tool ausfüllen und anschließend über den Button „Als PDF speichern / Drucken“ den Browser-Druckdialog nutzen – dort „Als PDF speichern“ wählen oder direkt ausdrucken.
Werden meine Eingaben irgendwo gespeichert?
Nein. Alle Eingaben bleiben ausschließlich lokal in eurem Browser (Local Storage) und werden nicht an SMallVacation übertragen. Es gibt keine Benutzerkonten, keine Datenbank und kein Tracking der Inhalte.
Ist die Liste auch für Einsteiger geeignet?
Ja. Gerade am Anfang hilft die Liste, einen Überblick über mögliche Praktiken zu bekommen und die eigenen Interessen einzuordnen. Bei Unsicherheit lohnt sich zusätzlich ein Blick ins BDSM-Glossar.
Diese Checkliste dient als Gesprächsgrundlage und ersetzt nicht die laufende Kommunikation während einer Session. Konsens kann jederzeit widerrufen werden.

Achten Sie auf verbale und nonverbale Signale und besprechen Sie Ihre Wünsche und Grenzen offen miteinander.