
Gutschein-Werkstatt
Wählt eine Kategorie und eine Idee, oder schreibt euren eigenen Wortlaut. Daraus entsteht sofort ein fertiges Gutschein-Bild zum Herunterladen, zum Ausdrucken beim Fotodienst oder zum Verschicken per WhatsApp, Telegram oder Mail.
Dieses Tool ist als Inspiration für euch gedacht. Wir können natürlich nicht alle Konstellationen abdecken, die es gibt. Nach der Werkstatt findet ihr eine Kurzanleitung, wie ihr eigene Gutscheine kreativ gestaltet.
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Ihr sucht lieber einen Gutschein mit festem Geldwert für ein Wochenende bei uns? Dann schaut bei unseren Geschenkgutscheinen vorbei.
DIY-BDSM-Gutschein selber machen
Ein Gutschein aus dem Laden sagt „20 % auf den nächsten Einkauf“. Ein selbstgemachter BDSM-Gutschein sagt etwas ganz anderes: „Ich kenne dich, ich vertraue dir, und ich habe mir Zeit genommen, mir genau das für uns beide auszudenken.“ Genau deshalb ist der DIY-Gutschein eines der unterschätztesten Geschenke in der Kink-Szene, er kostet fast nichts, lässt sich in einer Stunde basteln und wirkt trotzdem intimer als jedes Toy aus dem Shop.
Oben in der Werkstatt könnt ihr euch die Wunschtexte direkt als fertiges Bild zusammenstellen. Wer lieber von Hand bastelt oder ein ganzes Set aus mehreren Karten machen möchte, findet hier die Hintergründe dazu: warum das wirkt, was ihr braucht, und wie ihr in fünf Schritten zu einem eigenen Gutschein-Set kommt.
Warum ein selbstgemachter Gutschein besser wirkt als ein gekauftes Geschenk
Ein Gutschein ist im Kern ein Versprechen mit Verfallsdatum, und genau das macht ihn im BDSM-Kontext so wirkungsvoll: Er schafft Vorfreude, weil er nicht sofort eingelöst werden muss. Er gibt der schenkenden Person die Möglichkeit, etwas anzubieten, das sie sich sonst vielleicht nicht trauen würde auszusprechen. Und er gibt der empfangenden Person Kontrolle über den Zeitpunkt, ein Aspekt von Konsens, der beim Schenken oft untergeht.
Anders als ein Toy passt ein Gutschein sich außerdem an die Tagesform an: Wer gerade erschöpft ist, hebt sich den Dienst-Gutschein für ein anderes Wochenende auf, statt ein Geschenk enttäuscht in der Schublade verschwinden zu lassen.
Was ihr zum Basteln braucht
Für die Grundversion reichen wenige Materialien, die die meisten schon zu Hause haben:
- Festes Papier oder dünner Karton (idealerweise 200–300 g/m², für Stabilität)
- Schere, Lineal, evtl. eine Zackenschere für den Retro-Look
- Ein feiner Stift oder Kalligrafie-Pen für die Beschriftung
- Optional: Siegelwachs und ein Stempel, Washi-Tape, eine kleine Schleife oder ein Bändchen zum Verschließen
- Ein kleiner Umschlag oder eine flache Box als Verpackung
Wer es eiliger mag, gestaltet die Gutscheine am Rechner und druckt sie auf festem Papier aus. Mit einem Siegel oder Bändchen wirkt das Ergebnis trotzdem hochwertig.
In fünf Schritten zum eigenen Gutschein-Set
- Auswahl treffen. Wählt 5–10 Ideen, die zu eurer Beziehung und eurem aktuellen Erfahrungslevel passen. Weniger ist mehr, ein Set mit zu vielen Gutscheinen verliert an Wert.
- Karten zuschneiden. Eine gängige Größe ist ca. 9 × 5 cm (Visitenkartenformat), groß genug zum Beschriften, klein genug, um sie unauffällig zu verstecken.
- Beschriften und gestalten. Formuliert jeden Gutschein knapp und eindeutig („Gutschein für: …“). Ein kleines Symbol (Knoten, Feder, Schlüssel) macht die Kategorie auf einen Blick erkennbar.
- Grenzen mitdenken. Notiert bei Bedarf einen Hinweis auf euer Safeword auf der Rückseite jedes Gutscheins, mehr dazu im Abschnitt unten.
- Verpacken und übergeben. Ein kleines Kästchen, ein Glas oder ein gebundenes Bündel mit Schleife machen aus der Kartensammlung ein richtiges Geschenk.
Konsens nicht vergessen
So spielerisch der Gutschein auch ist, er ersetzt kein Gespräch über Grenzen. Bevor das Set übergeben wird, hilft ein kurzer Abgleich: Welche Kategorien sind für beide grundsätzlich in Ordnung? Gibt es No-Gos, die von vornherein aussortiert werden? Und ist euer Safeword für alle Gutscheine gültig, auch spontan im Alltag eingelöst?
Wer neue Spielarten zum ersten Mal ausprobiert, etwa aus der Bestrafungs- oder Fesselkategorie, findet in unserem Artikel Grenzen im BDSM: Warum ein Nein die Session trägt eine gute Grundlage für das Gespräch davor.
Bonus-Tipp: den Gutschein in der Ferienwohnung einlösen
Manche Gutscheine entfalten ihre volle Wirkung erst mit etwas Abstand vom Alltag. Wer einen Gutschein aus der Kategorie „Gemeinsame Erlebnisse“ verschenkt, kann ihn direkt an einen Aufenthalt in der BDSM-Ferienwohnung in Ostfriesland koppeln, mit passender Ausstattung, ungestörter Privatsphäre und genug Zeit, um mehrere Gutscheine an einem Wochenende einzulösen.
Wenig Aufwand, viel gesagt
Ein DIY-BDSM-Gutschein kostet wenig, sagt aber viel: dass man sich Gedanken über die Wünsche des Partners oder der Partnerin gemacht hat, und dass man bereit ist, diese auch umzusetzen. Ob als Überraschung zum Jahrestag, als Ergänzung zu einem größeren Geschenk oder als spontane Geste zwischendurch, ein selbstgestaltetes Set aus 5 bis 10 gut gewählten Gutscheinen bringt garantiert mehr Vorfreude als jede Geschenkkarte aus dem Laden.