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BDSM-Glossar · Raum

Was ist ein BDSM Playroom?

Der neutrale Oberbegriff für einen Raum, der ganz auf BDSM eingerichtet ist – unabhängig vom Stil.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Playroom?

Ein Playroom ist ein Raum, der komplett für BDSM eingerichtet ist, mit fester Ausstattung wie Fesselbett, Andreaskreuz oder anderen Fixiermöbeln. Anders als ein einzelnes Themenzimmer im Hotel steht die Ausstattung dauerhaft zur Verfügung, nicht nur für eine einzelne Session aufgebaut. Mehr Grundlagen im BDSM-Glossar.

Playroom oder Dungeon?

Playroom und Dungeon bezeichnen im Kern dasselbe: einen fest eingerichteten Raum für BDSM. Der Unterschied liegt vor allem in der Inszenierung. Ein Dungeon setzt bewusst auf eine bestimmte Atmosphäre, oft dunkel gehalten, mit Stein-Optik oder Ketten an der Wand. Ein Playroom ist neutraler gehalten und kann genauso gut hell, modern oder wohnlich eingerichtet sein.

Die Grundausstattung überschneidet sich dabei meistens stark. Welcher Begriff passt, ist am Ende eine Frage des Stils, nicht der Funktion.

Was einen guten Playroom ausmacht

Nicht die Optik entscheidet, sondern die Funktion. Ein Playroom sollte mindestens ein zentrales Fixiermöbel bieten, etwa ein Fesselbett oder ein Andreaskreuz, dazu ausreichend Platz, um sich frei zu bewegen, und eine Beleuchtung, die sich dimmen lässt.

Wichtiger als viel Ausstattung ist, dass alles fachgerecht montiert und regelmäßig auf seine Belastbarkeit geprüft ist. Ein einzelnes gut verankertes Möbelstück ist mehr wert als drei wacklige.

Eigener Raum oder gemietete Zeit

Ein eigener Playroom zu Hause bedeutet: Die Ausstattung ist immer verfügbar, muss aber selbst angeschafft, montiert und gewartet werden. Dafür braucht es Platz, der in einer normalen Wohnung oft fehlt.

Wer keinen eigenen Raum einrichten kann oder will, kann stattdessen zeitweise einen fertig ausgestatteten Playroom mieten, etwa als Teil einer BDSM-Ferienwohnung. Der Unterschied zu einem einzelnen Hotel-Themenzimmer liegt darin, dass mehrere Elemente dauerhaft im selben Raum zur Verfügung stehen, nicht nur ein einzelnes Möbelstück.

Sicherheit im Playroom

Unabhängig vom Stil gelten dieselben Grundregeln: Fluchtweg und Tür dürfen nie blockiert sein, und eine Schere oder ein Werkzeug zum schnellen Lösen von Fesseln sollte griffbereit liegen. Jedes fest montierte Möbelstück gehört regelmäßig auf seine Verankerung geprüft.

Auch Rauchmelder und eine funktionierende Notbeleuchtung gehören dazu, unabhängig davon, wie aufwendig der Raum sonst gestaltet ist.

Für Einsteiger

Wer zum ersten Mal einen Playroom nutzt, muss nicht gleich alles ausprobieren, was der Raum hergibt. Es reicht, sich vorher auf ein, zwei Elemente zu einigen und den Rest einfach auf sich wirken zu lassen.

Ein Blick vorab, per Fotos oder bei einer Besichtigung, nimmt außerdem einiges an Nervosität. Wer sich generell noch unsicher ist, findet in unserem Artikel BDSM-Urlaub für Einsteiger eine gute Orientierung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Playroom und Dungeon?

Vor allem die Inszenierung. Ein Playroom ist neutraler gehalten, ein Dungeon setzt gezielt auf eine bestimmte Atmosphäre, siehe Abschnitt Playroom oder Dungeon?

Braucht ein Playroom viel Platz?

Nicht zwingend, aber genug, um sich frei um das zentrale Möbelstück zu bewegen. Wichtiger als die Größe ist, dass die Ausstattung fachgerecht montiert ist.

Kann man einen Playroom auch mieten?

Ja, zum Beispiel als Teil einer spezialisierten BDSM-Ferienwohnung, siehe Abschnitt Eigener Raum oder gemietete Zeit.

Ist ein Playroom nur für Fortgeschrittene?

Nein, auch Einsteiger:innen können einen Playroom nutzen, siehe Abschnitt Für Einsteiger.

Ein Raum, der euch beiden gehört

Am Ende ist ein Playroom vor allem eins: ein Raum, der euch beiden erlaubt, ganz bei der Sache zu sein, ohne dass ihr vorher etwas aufbauen oder danach wieder wegräumen müsst.

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